Rücken ohne Schmerzen
Rückenschmerzen sind inzwischen eine Art Volkskrankheit, unter der Millionen von Menschen immer wieder leiden. Angeblich sollen es sogar rund 80 Prozent der Bevölkerung sein, die im Laufe ihres Lebens mindestens einmal durch Rückenschmerzen eingeschränkt sind! Das Problem: Die Ursachen dafür sind vielfältig – und entsprechend unterschiedlich sind auch sinnvolle Behandlungsmethoden.
Herr Doktor, ich habe Rücken!
„Diesen Satz höre ich mehrfach in der Woche“, bestätigt Dr. med. Michael Koob, der im Ärztehaus gegenüber der Alten Mälzerei eine Orthopädische Privatpraxis betreibt. „Erst eine ausführliche Untersuchung bringt dann Klarheit, was hinter dem Schmerz steckt.“ Zu den häufigsten Ursachen zählen muskuläre Verspannungen, Bandscheibenprobleme und Fehlhaltungen. „Muskuläre Verspannungen entstehen häufig durch Überlastung, Stress oder eine falsche Körperhaltung, etwa beim Sitzen am Schreibtisch“, erläutert Koob. Sie äußern sich meist in dumpfen Schmerzen und Steifheit im Rücken – und sind gut behandelbar. Verbergen sich allerdings Bandscheibendegenerationen oder -vorfälle dahinter, wird die Behandlung aufwändiger. Zur Erinnerung: Bandscheiben sind eine Art Stoßdämpfer zwischen den Wirbeln, die mit zunehmendem Alter oder durch ungesunde Belastung ihre Elastizität verlieren. Wenn sie dann noch auf Nerven drücken, rufen sie extrem schmerzhafte, stechende Schmerzen hervor, die auch in Beine oder Arme ausstrahlen können.
Was wirklich hilft
Um der Ursache des Schmerzes auf die Spur zu kommen, braucht ein guter Orthopäde vor allem eins: Zeit. Dazu können neben der ausführlichen Anamnese und gründlichen Untersuchung auch bildgebende Verfahren wie Röntgen oder MRT gehören. Ziel der anschließenden Behandlung ist es, Schmerzen zu lindern, die Mobilität zu verbessern und eine dauerhafte Schmerzfreiheit zu erzielen – zum Beispiel durch Physiotherapie oder gezielte medikamentöse Behandlungen. Fragen Sie uns gerne danach!